Unsere Satzung

Satzung PCD2010 e.V.
Die Vereinssatzung des PCD 2010 e.V. in der Fassung vom 31.10.2015
2015-10-31 Satzung PCD 2010.pdf
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Satzung des

Pétanque Club Darmstadt 2010 e. V.

in der Fassung vom 31.10.2015

 

 

§ 1 NAME, SITZ

1.1 Der Verein führt den Namen

„Pétanque Club Darmstadt 2010 e. V.“ (abgekürzt PCD 2010).

 

1.2 Der Sitz des PCD 2010 ist Darmstadt.

 

1.3 Der PCD 2010 soll im Vereinsregister eintragen werden. Danach erhält der Name den Zusatz e. V.

 

1.4 Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 GEMEINNÜTZIGKEIT

2.1 PCD 2010 wird als Körperschaft im Sinne §1 Körperschaftsteuergesetz (KStG) gegründet und meldet sich beim Finanzamt Darmstadt an.

Im steuerrechtlichen Sinn handelt es sich um einen Sportverein.

 

2.2 Der PCD 2010 verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

 

2.3 Der PCD 2010 ist selbstlos tätig; verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des PCD 2010 dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des PCD 2010.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des PCD 2010 fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 3 ZWECK, AUFGABEN

Der PCD 2010 hat folgende Aufgaben:

3.1 Die Förderung und Betreiben des Pétanquesports unter Beachtung der Pétanque-Regeln des DPV (Deutscher Pétanque-Verband) gemäß der F.I.P.J.P. (Federation Internationale de Pétanque et Jeu Provencal).

Der PC DA 2010 beantragt die Mitgliedschaft im Hessischen Pétanque Verband e. V. (HPV).

Aufgrund dieser Mitgliedschaft ist der PCD 2010 den Bestimmungen dieses Verbandes unterworfen. Die Vorschriften und Beschlüsse des HPV und des Deutschen Pétanque Verbandes (DPV) sind für den PCD 2010 und seine Mitglieder verbindlich.

 

3.2 Die Förderung von Toleranz und Verständigung der Menschen untereinander.

 

3.3 Die Teilnahme an Meisterschaften in Hessen und überregionalen Wettkämpfen – insbesondere am Ligabetrieb.

 

3.4 Die Auswahl, Schulung und Betreuung der Spieler/innen für nationale und internationale Wettkämpfe unter Berücksichtigung jugendpflegerischer Arbeit

 

3.5 Die Vertretung im Landesverband

 

3.6 Die Schlichtung, Regelung und Entscheidung von Streitigkeiten zwischen Mitgliedern des PCD 2010.

 

3.7 Die Ahndung von Verstößen gegen Satzungsbestimmungen, sowie die Ahndung von vereinsschädigendem und unsportlichem Verhalten.

 

3.8 Die Vermittlung bei der Beantragung und Verlängerung von Lizenzen.

 

3.9 Die Pflege und Förderung des Ehrenamts.

 

3.10 Den Austausch mit anderen Spielgemeinschaften und Vereinen.

 

3.11 Der PCD 2010 wahrt parteipolitische und konfessionelle Neutralität.

 

3.12

Der PCD 2010 will Pétanque auch als Freizeit- und Breitensport neben dem Leistungssport und Ligabetrieb fördern und betreiben.

 

§ 4 MITGLIEDSCHAFT UND MITGLIEDSBEITRÄGE

Die Mitgliedschaft des PCD 2010 besteht aus:

 

4.1 den jugendlichen Mitgliedern, die das 18.Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

 

4.2 den volljährigen Mitgliedern

 

4.2.1 aktive Mitglieder, die sich sportlich betätigen

 

4.2.2 passive Mitglieder. die den Pétanquesport unterstützen, aber nicht selbst betreiben,

 

4.2.3 Ehrenmitgliedern.

 

4.3 Jede natürliche Person kann Mitglied werden, unabhängig von Geschlecht, Alter, Religion, Herkunft, politischer Orientierung, Behinderungen oder Wohnsitz.

 

4.4 Der PCD 2010 erhebt eine einmalige Aufnahmegebühr, die nach Genehmigung des Aufnahmeantrags durch den Vorstand sofort zu entrichten ist. Über die Höhe dieser Gebühr entscheidet die Mitgliederversammlung.

 

4.5 Der Antrag um Aufnahme in den PCD 2010 erfolgt schriftlich an den Vorstand.

Antragsteller, welche die Volljährigkeit nicht erreicht haben, bedürfen der Bestätigung des gesetzlichen Vertreters.

 

4.6 Über die Aufnahme in den Verein entscheidet der Vorstand. Die Ablehnung eines Antrags bedarf keine Begründung.

 

4.7 Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben.

Die Höhe der Jahresbeiträge und deren Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung festgelegt. Die Modalitäten regelt eine Ordnung. Sämtliche Vereinsordnungen sind nicht Bestandteil der Satzung.

 

5.1 Die Mitglieder sind verpflichtet, die Belange und Aufgaben des PCD 2010 zu fördern,

die Satzung und Ordnungen des PCD 2010 und die von den übergeordneten Pétanqueverbänden gefassten Beschlüsse zu beachten.

 

5.2 Beiträge sind von jedem Mitglied termingerecht zu entrichten.

 

5.3 Die Mitglieder des PCD 2010 haben das Recht, jederzeit an den Vorstand Anträge zu richten.

 

5.4 Jedes Mitglied ab Vollendung des 14. (vierzehnten) Lebensjahres hat volles Antrags- und Vorschlagsrecht in der Mitgliederversammlung.

Das aktive und passive Wahlrecht kann nur von Mitgliedern ausgeübt werden, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.

Das aktive und passive Wahl- und Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.

Mitglieder, die die Voraussetzungen des § 5 Abs. 5.4 (sprich: Jugendliche unter 14 Jahren) nicht erfüllen, können an der Mitgliederversammlung als Gäste teilnehmen.

 

5.5 Jedes Mitglied hat das Recht eine Spieler-Lizenz beim Hessischen Pétanqueverband zu beantragen. Die Abwicklung erfolgt über den Vorstand.

 

5.6 Jedes Mitglied hat das Recht, sich an den Rechts- und Disziplinarausschuß des HPV zu wenden.

 

§ 6 ORGANE des PCD 2010

6.1 Organe sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

Der Vorstand setzt sich zusammen aus:

Der/m Vorsitzenden

Der/m stellvertretenden Vorsitzenden

Der/m Kassenwart/in

Diese Ämter können nicht kumuliert werden.

 

6.2 Zu Vorstandsmitgliedern können nur volljährige Mitglieder des Vereins bestellt werden.

Die Mitglieder des Vorstandes werden, jedes einzelne für sein Amt, grundsätzlich von der ordentlichen Mitgliederversammlung für die Dauer von einem Jahr mit der Maßgabe gewählt, dass ihr Amt bis zur Durchführung der Neuwahl fortdauert.

 

6.3 Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so beauftragt der Vorstand aus den Mitgliedern des Vereins für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen ein Ersatzmitglied.

Vorstand im Sinne des § 26 BGB *sind der/die Vorsitzende und der/die stellvertretende Vorsitzende/r.

Beide sind nur gemeinsam vertretungsberechtigt.

 

6.4 Der Vorstand vertritt den PCD 2010 nach außen und innen.

 

6.5 Der Vorstand kann Beauftragte für besondere Aufgaben ernennen.

 

6.6 Der Vorstand ist vom/von der Vorsitzenden zu wenigstens einer Sitzung während des Geschäftsjahres einzuberufen.

 

6.7 Die Tätigkeit des Vorstandes ist ehrenamtlich, wird nicht vergütet.

 

6.8 Die ordnungsgemäße Aufzeichnung der Einnahmen, Verwendung der Mittel – zeitnah, übersichtlich und vollständig - wird vom/der Kassenwart/in durchgeführt.

Die Kassenführung und die Finanzen des PCD 2010 werden durch zwei ehrenamtliche Kassenprüfer/innen überprüft. Kassenprüfer müssen Mitglieder des PCD 2010 sein.

Die Mitgliederversammlung wählt die Kassenprüfer/innen für

die Dauer von einem Jahr.

Die Prüfung soll einmal jährlich erfolgen, in jedem Falle aber vor der ordentlichen Mitgliederversammlung, in der die Kassenprüfer/ innen über das Ergebnis ihrer Prüfung zu berichten haben.

 

§ 7 MITGLIEDERVERSAMMLUNG

7.1 Die ordentliche Mitgliederversammlung des PCD 2010 findet einmal jährlich im ersten Quartal statt. An ihr können alle Mitglieder des PCD 2010 sowie die Eltern von nicht volljährigen Mitgliedern als Gäste teilnehmen.

 

7.2 Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Bei Beschlüssen und Wahlen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.

 

7.3 Satzungsänderungen erfordern mindestens eine Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.

 

7.4 Bei Wahlen muss eine geheime Abstimmung erfolgen, wenn dies auch nur eine/r der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder verlangt.

 

7.5 Die Mitgliederversammlung kann mit einer Zweidrittelmehrheit beschließen, dass ein verspätet eingegangener Antrag als Dringlichkeitsantrag behandelt werden soll. In diesem Fall wird der Dringlichkeitsantrag zusätzlich in die Tagesordnung aufgenommen. Dringlichkeitsanträge auf Satzungsänderung sind ausgeschlossen.

 

7.6 Die Aufgaben der ordentliche Mitgliederversammlung sind:

7.6.1 Entgegennahme der Tätigkeitsberichte

7.6.2 Entlastung und Wahl des Vorstands des PCD 2010.

7.6.3 Entlastung und Wahl der Kassenprüfer

7.6.4 Behandlung von Anträgen

7.6.5 Festsetzung eines Jahresbeitrages und/oder der Aufnahmegebühr

7.6.6 Satzungsänderungen

7.6.7 Beschluß und Änderung von Ordnungen

7.6.8 Ahndung von vereinsschädigendem und unsportlichem Verhalten

7.6.9 Auflösung des PCD 2010

 

7.7 In der ordentlichen Mitgliederversammlung ist von einem Vorstandsmitglied ein Tätigkeitsbericht sowie ein Kassenbericht über das abgelaufene Geschäftsjahr zu erstatten.

Die ordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 2 Wochen schriftlich, per postalischem oder elektronischem Brief unter Angabe der Tagesordnung einzuberufen.

 

7.8 Die Tagesordnung wird vom Vorstand festgelegt. Anträge zur Tagesordnung sind bis sieben Tage vor dem Termin der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorstand einzureichen.

Über die Zulassung von Anträgen, die nach dieser Frist eintreffen, entscheidet die Mitgliederversammlung.

 

7.9 Die Mitgliederversammlung wird von einem Vorstandsmitglied, vorzugsweise von dem/r ersten Vorsitzendes/dem Vorsitzenden geleitet.

Sollte kein Mitglied des Vorstandes anwesend sein, bestimmt die Versammlung den Leiter.

 

7.10 Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist. Es muß Ort, Zeit der Versammlung, die Person des Versammlungsleiters, ggf. die Person des Wahlleiters, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Tagesordnung und die einzelnen Abstimmungsergebnisse enthalten.

 

7.11 Bei Wahlen wird die Leitung einem Wahlleiter übertragen, der selbst dann nicht wählbar ist.

Für Wahlen gilt: Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten/innen statt, welche die höchsten Stimmenzahlen erreicht haben.

 

7.12 Zur Änderung der Satzung ist eine 2/3-Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

Sie kann nur auf einer ordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden.

Der genaue Wortlaut der Satzungsänderung ist anzugeben.

 

7.13 Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.

Diese muß einberufen werden, wenn das Interesse des PCD 2010 es erfordert oder wenn die Einberufung von min. 5% der Gesamtmitglieder schriftlich unter Angabe der Gründe vom Vorstand verlangt wird.

Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die gleichen

Regeln wie für die ordentliche Mitgliederversammlung.

 

 

§ 8 BEENDIGUNG der MITGLIEDSCHAFT im PCD 2010

8.1 Die Mitgliedschaft endet

durch freiwilligen Austritt,

durch Ausschluss aus dem Verein,

mit dem Tod des Mitglieds.

Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung in Textform gegenüber dem Vorstand.

Dieser ist jederzeit möglich.

Aufnahmegebühr oder/und Jahresbeitrag werden dann nicht erstattet. Die Kündigung wirkt mit Zustellungseingang beim Vorstand.

 

8.2 Ein Mitglied kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung von einer Mehrheit der anwesenden Mitglieder von 2/3 der abgegebenen gültigen Stimmen ausgeschlossen werden, wenn es in grober Weise gegen Vereinsinteressen verstoßen hat, insbesondere bei unsportlichem oder dem PCD 2010 schädigendem Verhalten.

In den letztgenannten Fällen ist vor der Entscheidung dem/der Betroffenen die Gelegenheit zu geben, sich zur Sache zu äußern.

Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig.

 

8.3 Ein Mitglied kann durch Vorstandsbeschluss ausgeschlossen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrages im Rückstand ist und seit Absendung des zweiten Mahnschreibens mehr als drei Monate vergangen sind.

Der Ausschluss ist dem Mitglied durch eingeschriebenen Brief mitzuteilen.

 

8.4 Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis

unbeschadet des Anspruchs des Vereins auf bestehende Forderungen.

 

§ 9 AUFLÖSUNG des PCD 2010

Bei Auflösung oder Aufhebung der Körperschaft oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen der Körperschaft an den

Hessischen Pétanque-Verband e.V. mit der Auflage, dass er es unmittelbar und
ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

 

§ 10 INKRAFTTRETEN

Die vorliegende Satzung wurde am 31.10.2014 in dieser Fassung beschlossen.